Bewegliche Tragwerke

Dissertation am Institut für Tragwerksentwurf aus dem Jahr 2003

Bewegliche Tragwerke
Bewegliche Tragwerke – Aus der Sicht der Tragwerkslehre für Architekten.

Tragwerke haben zunächst unverschieblich und stabil zu sein, um alle zu erwartenden Einwirkungen sicher in den Baugrund zu leiten.

Für die Erfüllung von Funktionen, wie Durchgang, Witterungsschutz, Lichtsteuerung oder Verkehrsführung werden bewegliche Teile eingesetzt. Diese beweglichen Teile des Tragwerks in Wänden, Dächern oder Brücken werden aus der Sicht der Tragwerkslehre für Architekten betrachtet. Ziel ist es, dem Architekten einfache Instrumente für den Entwurf an die Hand zu geben.

Dafür werden die Prinzipien der beweglichen Tragwerke mit der Begrifflichkeit der Getriebelehre und den Themen der Lagerung, Führung und Arretierung näher gebracht und die möglichen Ausformungen der mechanischen Ausrüstung dargelegt.

Die Kinematik – die Lehre von der Geometrie der Bewegungen und die zugehörige eindeutig geführte Bewegung nehmen dabei einen wichtigen Stellenwert ein.

Die mechanische Ausrüstung lässt sich – analog zu den Grundelementen der Tragwerkslehre – in sieben Grundelemente: Zugmittel-, Druckmittel-, Räder-, Schrauben-, Kurven- und Sperrgetriebe einteilen.

Die beschriebenen Inhalte werden anhand einer Auswahl von gebauten Beweglichen Tragwerken als Anwendungsbeispiele dargestellt und diskutiert.

Meine Dissertation ist im Verlag der TU-Graz erhältlich.

Aktuelle Literatur zum Thema Bewegliche Tragwerke

Schumacher, Michael; Schaeffer, Oliver; Vogt, Michael-Marcus: move – Architektur in Bewegung, Birkhäuser, 2010

Veröffentlicht von

Wallner-Novak

Bauingenieur im Bereich konstruktiver Holzbau, Software für Holzbau, Lehrender an der FH Joanneum Graz. Familie mit zwei Kindern.